Dangerous Mind
Titel: Dangerous Mind (Gefährliches Ich/Gewissen etc.)
Autor: KanshinX & Kaunis Peto
Disclaimer: Aki & Lauri gehören sich selbst und uns ist nicht bekannt, ob sie wirklich schwul sind. Wir verdienen keinerlei Geld mit dieser Geschichte.
Warnungen: violence
Genre: Fanfiction/Slash (The Rasmus: Aki/Lauri)
Sicht: Aki/Lauri im Wechsel (KX/Kaunis Peto)
Länge: 1 Seite
Entstehung: 26.01.2006
Rating: 18
Status: wird fortgesetzt
Sonstiges: Das ist die Folge eines plötzlichen Angebots, da Kaunis Peto -nachdem ich ihren
Rat für die FSK-Begrenzung einer Splatter-Geschichte eingeholt hatte- zu mir sagte: Lass uns
doch mal Splatter schreiben. Gesagt getan, da ich gerne violence schreibe nahm ich begeistert an
und das Konzept besteht letztendlich aus violence, Verbrechern (Aki/Lauri) und Slash. Mal sehen,
was draus wird ^^
**Aki**
Finsternis, die den Lichtern der Stadt trotzt, Dunkelheit, die das Licht verdrängt, weiß in schwarz färbt und das Tor zu unserer Welt eröffnet. Gestalten der Nacht, hungrige Wesen, jubeln lautlos, erwarten freudig die Ankunft des Mondes.
Langsam aber sicher schwindet das Licht, verschanzt sich hinter breiten Mauern, glaubt, so dem dunklen Einfluss, dem Leid zu entgehen, das wir ihnen bringen. Ich entgehe dem nicht, denn diese Welt ist die meine, das sechste Element der Finsternis mein Leben, das Licht mein ärgster Feind.
Dies ist meine freie Entscheidung, mein Wille, mein Glück, das mich nachts durch die Straßen ziehen lässt, mit dir.
Du…
Jener schwarze Diamant, der schöner ist als jeder andere, so kostbar, wertvoll, unersetzlich. Zu finster für jene, die dich fürchten, zu finster für eine Gestalt wie mich. Dennoch bist du hier, begleitest meine einsamen Wege, mein Geliebter.
Lächelst mich für einen Augenblick an, bevor du ruhig anfängst zu sprechen: "Dort vorne ist es, nicht allzu weit, aber ich rate dir, auf dich aufzupassen."
Ich nicke nur, nicht unsicher, nicht verklärt, nicke in meiner Zustimmung, meinem Vertrauen zu dir.
"Und wenn…", meine Stimme verstummt, ich stelle diese Frage ein jedes Mal und dennoch fürchte ich sie nach wie vor.
"Wenn etwas schief geht weißt du, was du zu tun hast. Ich weiß, was du dir denkst Aki, aber diese krankhafte Emotionalität ist hier fehl am Platze."
Wieder ein Nicken meinerseits, ich weiß es, es wäre vergebene Müh, lebensmüde, dir in einer Gefahrensituation helfen zu wollen. Jeder ist sich selbst der nächste, lautet die Devise, einer muss überleben.
"Und jetzt los, wenn's funktioniert gibt es nachher…"
"Nachher…?", hake ich erwartungsvoll nach, begegne deinem Blick mit meinen Augen.
"Das siehst du dann", erneut ein unergründliches Lächeln und wir beziehen Position.
Laut deiner Angaben ist diese Stelle hier nicht weiter gesichert, ich werfe einen Blick zum Haus hinüber, sehe mich ein paar Mal um. Passanten sind immer problematisch und Vorkommnisse sind möglichst zu vermeiden. Das heißt nicht, dass sie immer vermieden werden, oh nein, aber soweit wie möglich.
Vor uns liegt ein Grundstück, weder von beachtlicher, noch von sehr geringer Größe. Videoüberwacht ist es nicht und auch die Alarmanlage ist laut deiner Informationen nichts weiter als eine Attrappe. Vorsicht ist dennoch geboten.
"Was suchen wir?"
"Dasselbe wie immer: Geld und ein bisschen Freude", wieder dieses Lächeln, diesmal schleicht sich jedoch ein wenig Sadismus mit hinein.
"Typisch", murmele ich leise, verstumme jedoch augenblicklich wieder, wir stehen nun vor der Terrassentür des Hauses. Ein Blick auf meine Uhr bestätigt mir, dass es bereits nach halb vier morgens ist.
Wortlos ziehst du einen länglichen Gegenstand hervor und siehst dich schnell noch einmal um, bevor du schließlich ansetzt und versuchst ohne lautere Nebengeräusche die Tür aufzubrechen. Routiniert, wie wir sind, gelingt es bereits nach kurzer Zeit. Im Grunde auch nicht anders als andere Berufe, monoton, ein fester Ablauf.
"Los", flüsterst du triumphierend und die Tür schwingt geräuschlos auf. Es ist angerichtet…