Slashed in Peace
Titel: Slashed in Peace (Zerstückelt in Frieden)
Autor: KanshinX
Disclaimer: all rights reserved
Warnungen: Slash, lemon, violence, PWP
Genre: TR-Slash
Pairing: Aki/ Lauri (Sicht: Lauri)
Länge: 2 Seiten
Entstehung: 16.03.2006
Rating: 18
Sonstiges: Jule wollte eine PWP, ich wollte violence und so entstand SiP, wenn ich auch sagen
muss, dass ich sie ganz ok finde oô Vllt. geht es dem einen oder anderen zu weit xd aber ich fand
es im Grunde ganz lustig ^^ (Liebe? Tjo, wo? xD)
Status: abgeschlossen
Ein Schrei zerreißt die anhaltende Stille, bohrt sich wie ein Messer durch die Luft und erreicht die andere Seite der Wand nicht, die ihn aufhält, bezwingt und auflöst.
Mit einem leisen Lächeln auf den Lippen besehe ich die Klinge, die silbrig glänzt und trotz der roten Farbe, die in den letzten Minuten an Intensität gewonnen hat, nichts von ihrer Schönheit eingebüßt hat. Schön, so ist sie, schön und gefährlich. So, wie alles Schöne. Zerbrechlich wie Glas und doch tödlich.
Meine Zunge fährt über die Lippen und ich nehme einen metallischen Geschmack in mir auf, verspüre Enttäuschung, als er nachlässt und schließlich ganz entschwindet.
Starre, graublaue Augen blitzen mich von unten herab an und werfen mir einen flehenden und gleichzeitig verlangenden Blick zu.
Das Lächeln bleibt, ich knie mich vor seinen Kopf und streiche ihm sanft über die Wange, die weiche, so markelose Haut, so verletzlich, so... schön.
"Lass mich den Schmerz fühlen, ich bitte dich...", ein Flehen, Lippen, die meinen Finger umschließen, ihn sanft liebkosen und auch nicht nachlassen, als sich meine Nägel tief ins Fleisch der Zunge bohren.
Er lässt ab. Ich ziehe meine Hand zurück und führe sie zum Mund, nehme die hellrote Flüssigkeit in mir auf, werfe einen beinahe erfreuten Blick auf das rote Rinnsaal, das nun über seine Lippen das Kinn herabperlt, sich seinen Weg über die nackte Haut bahnt und letztendlich auf dem Boden auftrifft.
Nun lehnt er sich zurück, reckt mir seinen entblößten, noch so unberührten Körper entgegen, wiederholt seine Worte und kratzt mit den Fingernägeln über den Beton. Ein leiser Schmerzenslaut entfährt ihm, als einer der Nägel bricht, einen Riss hinterlässt und erneut einige Tropfen Blut seine eben noch so unbescholtene Haut zieren.
Ich gebiete ihn mit einer Geste, so liegen zu bleiben, beuge mich über ihn und betrachte ihn eine ganze Weile, bevor ich mich seiner rechten Brustwarze widme, zunächst sanft und auf sein leises Stöhnen hin fest zubeiße, wieder einmal den metallischen Geschmack wahrnehme. Als ich von ihr ablasse erkenne ich noch den Abdruck meiner Zähne in der Wunde und muss wieder lächeln. Mir gehört er. Ich habe ihn gebrandmarkt.
Öffnet seine Augen und blickt mich flehend an, als ich einen Moment von ihm ablasse, erkenne die Lust und das Verlangen in seinen verklärten Augen, der Wunsch nach mehr, nach Leid und der Erlösung. Gebündelt in einem Blick, der mehr sagt als Worte, mehr sagt als das Stöhnen, das seine Lippen verlässt und die Stille durchdringt.
Meine Hand berührt sanft, beinahe vorsichtig seine Haut und fährt zunächst sanft darüber hinweg, streichelt ihn und ich erkenne, wie seine Erregung wächst, wie das Blut in seine Mitte schießt und eine neue Heimat sucht. Doch noch wende ich mich diesem Sammelpunkt der Hitze nicht zu, verstärke vielmehr den Druck meiner Fingernägel auf seine Haut und sehe zu, wie sich mit der Zeit Striemen bilden, sich Hautfetzen unter meinen Fingernägeln sammeln und wenig später der erste Lebenssaft hervortritt, seiner blassen Gestalt ein wenig Farbe verleiht...
"Gefällt dir das?", meine raue Stimme ertönt, entlockt ihm ein leises Seufzen, eine gehauchte Zustimmung.
"Das ist gut", ich lasse von ihm ab, betrachte mein Werk und widme mich schließlich der eigentlichen Aufgabe. Ihn um den Verstand zu bringen.
Während meine rechte Hand tiefer geht, sich seiner Mitte nähert, beuge ich mich über ihn, nehme mit der linken Hand seine Hände in Gewahrsam, umschließe sie mit festem Griff und halte sie über seinem Kopf am Boden.
Das Flehen in seinem Blick ist nicht gewichen, bleibt bestehen, auch als ich mich herabbeuge und ihm kurz über die Lippen lecken, die leichten Unebenheiten nachfahre, während meine rechte Hand ihr Ziel erreicht hat, mit einer schnellen Bewegung das hart gewordene Fleisch umfasst.
Erschrocken öffnet er abrupt seine Lippen, lässt einen langgezogenen Laut der Erregung entweichen...
"Ganz ruhig", flüstere ich leise, halte meine Hand eine Weile ruhig, bevor ich mit dem Spiel beginne, mit rhythmischen Bewegungen auf- und abfahre, seine spürbare Härte noch weiter ausreize, mit dem Daumen über Spitze fahre und bereits eine verräterische Feuchte spüre.
Doch noch ist es nicht soweit.
Langsam aber sicher intensiviere ich meine Bewegungen, verstärke meinen Griff und bleibe dennoch unterhalb der Schmerzgrenze, als ich schneller werde, mich der steigenden Geschwindigkeit seines Atems anpasse.
Von Lust gezeichnet und glasig ist sein Blick geworden, erkenne den Wunsch von Erlösung in den Pupillen und lockere kurzerhand meinen Griff.
Ein protestierendes Seufzen ist die Folge, heisere Worte: "Wa... s? Hör nicht auf, du..."
Die Stimme bricht ab, wird abgelöst von einem Schrei, als meine Hand ein weiteres Mal die pochende Erektion umfasst, sich nun jedoch meine Nägel in das hart gewordene, wenn auch empfindliche Fleisch bohren, kleine Rillen hinterlassen und ihm einen weiteren Schrei der Schmerzen und Lust entlocken.
"Schrei nur", denke ich, bohre sie noch tiefer hinein, während ich mit der anderen Hand mühsam seine Hände umklammere, die immer mehr den Wunsch zu verspüren scheinen, sich meiner Herrschaft zu entsagen.
Nach einigen Minuten kehre ich zur anfänglichen Bewegung zurück und fahre nur noch sanft auf und ab, warte auf das Ende.
Ein Zucken, ein letzter, heiserer Schrei, der abbricht, als die Stimme versagt und eine klebrige Flüssigkeit, die sich über meiner Hand verteilt.
Mein Blick fällt auf die offenen Wunden, die nach wie vor seine Brust zieren. Blutige Striemen, in die sich wenig später die Finger meiner linken Hand bohren, unter Schmerzenslauten einen roten Farbton annehmen, den ich wenig später zusammen mit der klebrigen Flüssigkeit mithilfe meiner Zunge von meinen Händen entferne...
Er liegt unter mir, beruhigt sich langsam, hält seine Augen nun geschlossen.
Ich stattdessen erhebe mich langsam, gehe einige Schritte in eine Ecke des Raumes, hole dort einen kleine, rechteckigen Kasten hervor, den ich wenig später neben seinem Körper abstelle.
"Hier", ich nicke ihm zu, schätze, dass er es dank seiner nach wie vor geschlossenen Augen nicht mitbekommen hat und gehe in Richtung der Tür, verlasse Raum und Gebäude.
Draußen blendet mich das Licht der Sonne und ich senke den Kopf, kneife die Augen zusammen.
Ohne einen Blick zurückzuwerfen gehe ich davon. Bis zum nächsten Mal, denke ich. Bis zum nächsten Mal...